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Erste Landung auf dem Mond
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Erste Landung auf dem Mond

0:09 MinFür alle

Der erste Schritt auf den Mond — aus den Augen eines Kindes, das dabei war.

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Peter

Peter

Raketen, Planeten und das Staunen vor dem Unendlichen — ich nehme Kinder mit auf Reisen durchs Universum.

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Die Geschichte zum Lesen

Heute Nacht erzähle ich dir eine Geschichte, die wirklich passiert ist.

Keine erfundene Geschichte. Keine Märchenwelt. Etwas Echtes — und trotzdem so aufregend, dass es sich wie ein Traum anfühlt.

Es war im Juli 1969. Ich war damals noch nicht Kapitän — ich war fast so alt wie du. Und ich war dabei.

Nicht auf dem Mond, das stimmt. Aber ich war dabei, wie die ganze Welt aufgehört hat zu atmen und auf einen kleinen Fernsehbildschirm gestarrt hat. Wie Milliarden von Menschen gleichzeitig gedacht haben: Das kann nicht wahr sein.

Und doch war es wahr.

Mein Name ist Peter. Und das ist die Geschichte der ersten Landung auf dem Mond.

Stell dir vor: Es ist früh am Morgen. Die Luft riecht nach Meer und Salz — wir sind in Florida, nah am Ozean.

Vor uns steht eine Rakete.

Sie ist so groß, dass man den Kopf weit in den Nacken legen muss, um bis oben zu schauen. Über hundert Meter hoch — höher als die meisten Häuser, höher als mancher Kirchturm. Sie ist weiß und glänzt in der Morgensonne.

Sie heißt Saturn V. Und in ihrer Spitze, ganz oben, sitzt eine kleine Kapsel — kaum größer als ein großer Schrank. Und in dieser Kapsel sitzen drei Menschen.

Neil Armstrong. Buzz Aldrin. Michael Collins.

Drei Astronauten. Bereit für die längste Reise, die Menschen je gemacht haben.

Ich stehe weit weg — man darf bei Raketenstarts nicht zu nah ran, wegen der Hitze und dem Lärm. Und trotzdem spüre ich schon jetzt, dass heute ein besonderer Tag ist.

Meine Hände zittern ein bisschen. Nicht vor Angst. Vor Aufregung.

Und dann — der Start.

Erst ist da ein Rauschen. Ein Grollen, das man zuerst im Bauch spürt, bevor man es hört. Dann kommt das Feuer — riesige Flammen und weiße Rauchwolken schießen unter der Rakete heraus.

Langsam — sehr langsam, viel langsamer als man denkt — hebt die Rakete ab.

Sie steigt. Zentimeter für Zentimeter erst. Dann Meter. Dann immer schneller.

Der Lärm ist so laut, dass man ihn nicht nur hört — man fühlt ihn überall. In der Brust, in den Zähnen, in den Händen.

Um mich herum fangen Menschen an zu weinen. Nicht weil etwas Schlimmes passiert ist. Sondern weil es so überwältigend ist.

Die Rakete wird kleiner. Ein heller Punkt über uns. Dann noch kleiner. Und dann ist sie weg — nur noch ein weißer Streifen am blauen Himmel, der langsam verblasst.

Drei Männer sind gerade auf dem Weg zum Mond.

Wir alle schauen ihnen nach, obwohl wir schon nichts mehr sehen können.

Drei Tage dauert die Reise.

Drei Tage durch das Weltall — durch das dunkle, stille, endlose Schwarz zwischen der Erde und dem Mond.

Die Astronauten schlafen in ihrer Kapsel. Sie essen, trinken, schauen aus dem kleinen Fenster. Sie sehen, wie die Erde kleiner wird — ein blauer Ball, immer weiter weg.

Und sie sehen, wie der Mond größer wird.

Zuerst nur ein heller Fleck. Dann eine Scheibe. Dann immer größer, immer detaillierter — die Krater, die dunklen Ebenen, die Berge.

Die ganze Zeit passiert in der Kapsel nicht viel. Und doch ist es der aufregendste Flug, den Menschen je gemacht haben.

Auf der Erde warten wir.

Ich sitze bei meiner Familie vor dem Fernseher. Wir reden kaum. Wir essen Butterbrote und schauen auf den Bildschirm, der flimmert und rauscht, und warten auf Nachrichten.

Jeder in seiner Stadt, in seinem Zimmer — aber irgendwie alle zusammen.

Und dann kam der Moment.

Die Mondlandefähre — ein kleines Gefährt, das von der Kapsel abgetrennt worden war — sank langsam, langsam auf die Oberfläche des Mondes zu.

Im Radio hörten wir die Stimmen der Astronauten. Ruhig, konzentriert, technisch. Aber man konnte hören: Sie wussten, was gerade passierte.

„Houston

Stunden später — es war schon tief in der Nacht — öffnete sich die Luke.

Neil Armstrong stieg langsam die Leiter hinunter. Schritt für Schritt. Jeder Schritt wurde von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt angeschaut.

Und dann trat sein Fuß auf den Mondboden.

„That's one small step for a man, one giant leap for mankind.

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